Zwei Stunden, eine Website: der Vibe-Coding-Workshop bei NEXSTER
Wie Gründerinnen in zwei Stunden ihre eigene Website bauen, ohne eine Zeile Code zu schreiben. Die drei Regeln aus dem Workshop, weitere Einsatzfelder und wie du ihn für dein Team buchst.

Am 5. November habe ich für EXIST-Women by NEXSTER einen Online-Workshop gegeben: Vibe Coding: In zwei Stunden zur eigenen Website. Zwei Stunden, kein Vorwissen nötig, am Ende stand bei jeder eine Website im Browser. Die Unterlagen stehen seitdem offen: Folien und Website-Musterbuch.
Stunden, online
Folien plus Musterbuch
Zeilen Code von Hand
Vibe Coding ist ein Gespräch, kein Zauberwort.
Der Begriff klingt nach Magie, und genau das ist das Problem. Wer „bau mir eine Website“ eintippt, bekommt irgendetwas. Wer weiß, was er will, bekommt es. Die Arbeit läuft in drei Schritten, und der dritte ist der, den die meisten unterschätzen:
Sagen
„Füge eine Kopfzeile mit meinem Namen ein.“
Sehen
Claude baut. Du lädst die Seite im Browser neu.
Korrigieren
„Mach den Namen größer.“ So lange, bis es passt.
Drei Regeln, die den Unterschied machen.
Wie viel Freiheit die KI bekommt, hängt davon ab, wie klar deine Ziele sind.
Warum die Gestaltung zuerst kommt.
Das ist der Punkt, an dem sich Vibe Coding von Herumprobieren unterscheidet. Wer ohne Festlegung anfängt, bekommt zehn Abschnitte in zehn Blautönen. Deshalb steht am Anfang das Website-Musterbuch: eine Seite, auf der du Farben und Schriften auswählst und dir daraus einen fertigen Gestaltungsauftrag kopierst. Erst danach entsteht das Grundgerüst, dann kommt Abschnitt für Abschnitt dazu.
Geübt haben wir an einer erfundenen Firma: Studio Feldweg, Gartenplanung für kleine Stadtgärten, Höfe und Dachterrassen. Eine Demo-Firma nimmt den Druck raus. Es geht erst um die eigene Seite, wenn das Vorgehen sitzt.
Drei Sätze für den Moment, in dem es hakt.
Es hakt immer irgendwann. Diese drei Sätze haben im Workshop jedes Mal geholfen:
Eine Website ist nur der Anfang.
Dieselbe Arbeitsweise trägt überall dort, wo du ein kleines Werkzeug brauchst und keines findest, das wirklich passt. Ein paar Beispiele, die sich an einem Nachmittag bauen lassen:
Der Unterschied zu einer fertigen App: Es gehört dir. Es kostet nichts im Monat. Und du änderst es selbst, sobald sich dein Arbeiten ändert.
Die Unterlagen stehen offen.
Du warst nicht dabei? Macht nichts. Die Folien und das Website-Musterbuch liegen frei zugänglich auf dieser Website. Blätter durch die Folien, such dir eine Farbpalette aus, probier den Gestaltungsauftrag in Claude Code aus.
Lieber gemeinsam? Dann machen wir einen Workshop.
Allein durchzuarbeiten funktioniert. Zu zweit oder in der Gruppe geht es schneller, weil die Stellen, an denen es hakt, bei allen dieselben sind. Deshalb gebe ich den Workshop auch außerhalb von Gründerinnenprogrammen: für Netzwerke, Teams und Gruppen, die das miteinander lernen wollen.
Zwei Stunden, kein Vorwissen, und am Ende hat jede etwas Eigenes gebaut statt nur zugesehen. Das Beispiel richte ich nach eurer Arbeit aus: die eigene Website, ein Contentplaner, eine Checkliste, was bei euch gerade ansteht.
Klingt das nach eurem nächsten Teamtag? Lass uns darüber sprechen, dann überlegen wir gemeinsam, was für euch sinnvoll ist.
Neugierig, ob das zu deinem Projekt passt?
Erzähl mir in einem kostenlosen Erstgespräch, woran du gerade arbeitest. Ich sage dir ehrlich, ob dieser Weg für dich der richtige ist. Und wenn nicht, welcher es wäre.
Erstgespräch vereinbaren30 Minuten · kostenfrei · ohne Verkaufsdruck